
ADFC-Mapathon Illustration © ADFC / April Agentur
DOSSIER: Der ADFC-Mapathon
Mit einem Mapathon werden Wunschradnetze skizziert, um sich damit vor Ort für die Verkehrswende einzusetzen. Hier findest du Beispiele, Materialien und weitere Informationen.
Der ADFC-Mapathon ist ein Ansatz, mit dem ADFCler*innen und andere Bürger*innen ihr Wunschradnetz skizzieren, um sich damit vor Ort für die Verkehrswende einzusetzen. In diesem Dossier werden Anregungen, gute Beispiele und Materialien zum Mapathon gesammelt.
In vielen Städten fehlt es nicht nur an ausreichender Infrastruktur für den Radverkehr, sondern vor allem an zusammenhängenden Radverkehrsnetzen. Um auf kommunaler Ebene qualitätsvolle Radverkehrsnetze zu fordern, Politik und Verwaltung aber gleichzeitig proaktiv und konstruktiv gegenüber zu treten, wurde im ADFC die Idee „Mapathon“ entwickelt. Der Ansatz soll Radfahrer*innen, ADFC-Aktiven und engagierten Bürger*innen dabei helfen, die lokalen Bedarfe in Form eines Wunschradnetzes zu skizzieren, im Prozess möglichst viele verschiedene Gruppen einzubeziehen und daraus Forderungen an die Politik zu formulieren.
Ein Mapathon ist damit nicht nur ein technischer Prozess – vielmehr können Mapathons die kollektive Auseinandersetzung mit der lokalen Verkehrspolitik fördern, Gruppenprozesse anstoßen und neue Aktive motivieren.
Dieses Dossier soll die wichtigsten Anregungen und Informationen zu einem Mapathon zusammenfassen.
Zum Thema Mapathon gibt es in unregelmäßigen Abständen Austauschveranstaltungen im Rahmen der ADFC-Akademie, über die wir auch an dieser Stelle informieren.


